Etwas weniger exteem, bitte!

Hallo, Mein zweiter Eintrag hier... Nun, die letzten Wochen steckte irgendwie der Wurm drin und alles, was ich getan habe, um wieder klar zu kommen, sorgte irgendwie für noch mehr Verwirrung. Ich weiß auch nicht genau, was los war. Ich war total empfindlich und sensibel und so kam es, dass mein Freund und ich uns beinahe jeden Tag gestritten hatten. Und mit jedem Streit kam eine extreme Panikattacke. Doch wenn er einen Arzt rufen wollte, wurde es eher schlimmer als bessed. Also habe ich in meiner Verzweiflung doch selbst die Initiative ergriffen. Obwohl ich mich sehr geschämt habe und zu meiner Noch-Therapeutin (wir haben nur noch drei Stunden) kein richtiges Vertrauen mehr habe, habe ich mich überwunden, von meinen extremen Ausfällen zu erzählen. Denn diese Panikattacken kenne ich in der Stärke nur von frischen Traunata. Aber abgesehen von dem Streit ist ja nichts passiert! Okay, jeder Streit von uns endet damit, dass ich so lagellnge Suizidgedanken habe, bis wir uns wieder vertragen. Das erzähle ich aber niemandem, weil ich nicht in die Klinik möchte. Dann hätte ich gleich zu Beginn meiner Ausbildung Fehlzeiten, das muss nicht sein. Nun zurück zum Thema. Die Lage hat sich beruhigt und doch hat meine Ärztin mir für den absoluten Notfall Benzos verschrieben. Nicht mehr als die verordnete Dosis, bloß nicht täglich und nur im absoluten Notfall einzunehmen. Bisher brauchte ich sie nicht. Es ist so, als würde mich die Gewissheit, dass ich für den Notfall etwas da habe, so beruhigen, dass ich es nicht mehr brauche Dennoch muss ich mir eine neue Psychiaterin suchen. Mit der alten stimmt die Chemie einfach nicht, aber mehr von ihrer Seite aus. Sie mag Termine kurz ubd knapp, ich möchte aber gerne auch mal, dass man mir länger als zwei Sätze zuhört. Jetzt habe ich vor, zu der Psychiaterin zu Wechseln, wo mein Freund in Behandlung und sehr zufrieden ist. Meine Therapeutin hat mir übrigens erzählt, dass die Panikattacken von einem abgespaltenen Anteil kommt. Sie meint ja dass ich nur mit einem Umzug dem Anteil Sicherheit vermitteln kann. Blödsinn! Das hab ich ja versucht, dann dreht das ganze System am Rad und ich muss jeden Tag gegen den drang kämpfen, mich zu verletzen oder gar umzubringen. Neee neee, da bleibe ich lieber bei meinem Freund, da habe ich wenigstens keine Suizidgedanken. Außer es kommt zu einem extremen Streit. Das ist normalerweise aber eher selten. Uff, das war jetzt recht viel... Naja, musste mal raus. Ich bin froh, dass es mir etwas besser geht. Es ist anstrengend, um jeden Tag kämpfen zu müssen.

27.7.16 18:28

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